Mit einer ungewöhnlichen Methode haben Forscher verfolgt, wie sich Hantaviren in der freien Natur verbreiten: Sie färbten wildlebenden Hirschmäusen mit verschiedenfarbigem Puder das Fell und ließen sie anschließend wieder frei. Beim Kontakt mit anderen Mäusen hinterließen diese Tiere dann Farbspuren. mehr ...
Nikotin wirkt nicht erst im Gehirn, sondern bereits auf der Zunge: Deren Geschmacksknospen enthalten Andockstellen für das Suchtmittel, die ein einzigartiges Geschmacksempfinden auslösen und damit wohl eine wichtige Rolle beim Entstehen der Nikotinabhängigkeit spielen. mehr ...
"Jedes dritte Kind ist übergewichtig", "übergewichtige Kinder sind die Diabetiker und Diabetikerinnen und Herzinfarktopfer von morgen", "Folgekosten von falscher Ernährung liegen bei zig Milliarden Euro jährlich" - beim Thema moppelige Kinder überbieten sich Medien, Politiker und Gesundheitsexperten gerne gegenseitig mit Superlativen, die ein düsteres Bild der Zukunft eben dieser Kinder malen. mehr ...
Hühner aus Boden- und Freilandhaltung sind häufiger krank als Geflügel, das in Käfigen gehalten wird. Das haben schwedische Wissenschaftler bei Untersuchungen von knapp 1000 Hühnern gezeigt. Tiere aus Betrieben mit Boden- oder Freilandhaltung waren deutlich häufiger von Bakterien oder Parasiten wie Milben befallen als Hühner aus Käfighaltung. mehr ...
Die vor 65 Millionen Jahren ausgestorbenen riesigen Flugsaurier
bewegten sich nicht wie Vögel, sondern eher wie Giraffen: Sie liefen
auf vier Beinen und hatten auch eine ähnliche Statur und Größe wie
die langhalsigen Säugetiere. mehr ...
Der Mond hat vor 4,2 Milliarden Jahren ein dauerhaftes Magnetfeld besessen. Das zeigte eine Neuauswertung von Mondgestein. Erzeugt wurde dieses Magnetfeld wahrscheinlich durch einen flüssigen Mondkern, ähnlich dem heutigen Erdkern. mehr ...
Im Lauf der vergangenen 30 Jahre hat die Zahl nebliger Tage in
Europa stark abgenommen. Dieser Rückgang habe gravierende
Auswirkungen auf die Klimaentwicklung, glaubt der französische
Klimaforscher Robert Vautard von der Université de Versailles
Saint-Quentin-en-Yvelines in Gif-sur-Yvette. mehr ...
Eine gute Mütze Schlaf hält das Immunsystem fit und schützt vor
Parasiten. Diese These vertreten Zoologen um Brian Preston vom
Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig. mehr ...
Wer weniger als sieben Stunden pro Nacht schläft, hat ein dreimal höheres Schnupfenrisiko als ein Langschläfer mit mindestens acht Stunden Nachtruhe. Das ist das Ergebnis einer über vier Jahre angelegten Studie von Medizinern um Sheldon Cohen von der Carnegie-Mellon-Universität in Pittsburgh. mehr ...
Der Verlust von Familienmitgliedern beeinträchtigt das Leben afrikanischer Elefanten auch noch knapp zwanzig Jahre später. Vor allem erwachsene Weibchen, die ihre weiblichen Verwandten verlieren, haben ein deutlich verändertes Sozialleben, zeigte jetzt eine Untersuchung im Mikume-Nationalpark in Tansania. mehr ...
US-Wissenschaftler haben auf dem Mars Methanwolken entdeckt, die möglicherweise von lebendigen Organismen stammen. Das Gas bildet einzelne Schwaden, die bis zu 19 000 Tonnen umfassen, fanden die Forscher der amerikanischen Weltraumbehörde Nasa und mehrerer Universitäten bei ihren mehrere Jahre umfassenden Beobachtungen heraus. mehr ...
Im Verdauungstrakt von zu dicken Menschen leben andere Bakterien als in dem von Normalgewichtigen. Die Bakterien entscheiden möglicherweise mit, wie schnell Menschen Fett ansetzen. Das hat der Mediziner John DiBaise von der Mayo-Klinik in Phoenix herausgefunden, als er mit Hilfe von zwei Umweltingenieuren
Stuhlproben von neun Freiwilligen untersuchte. mehr ...
Der große Bär, Kassiopeia, Orion, der Polarstern, die Plejaden -
vertraute Bilder am nächtlichen Sternenhimmel. Unberührt von den
Wirrnissen auf der Erde scheinen die Himmelsobjekte ihre immer
gleichen Kreise zu drehen. mehr ...
Wenn Menschen weniger Kalorien essen, verbessert sich ihre Gedächtnisleistung. Das haben Wissenschaftler von der Universität Münster in einer Studie mit älteren Freiwilligen herausgefunden. Zurückzuführen ist der Effekt wahrscheinlich auf eine Abnahme des Insulinspiegels während des Fastens und eine Dämpfung von
Entzündungsprozessen im Körper. mehr ...
Frauen haben ein besonders feines Auge dafür, wie niedlich ein Baby ist - allerdings nur, bis sie in die Wechseljahre kommen. Danach schneiden sie bei der Beurteilung des Niedlichkeitsfaktors ebenso schlecht ab wie Männer aller Altersgruppen, wie jetzt ein britisch-deutsches Psychologenteam gezeigt hat. mehr ...
Kühe, denen der Bauer einen Namen gegeben hat, geben mehr Milch.
Sie seien glücklicher und entspannter, wenn der Landwirt zu ihnen
eine persönliche Beziehung aufbaue, sagen britische Forscher. Das
dankten die Tiere ihm mit rund 250 Litern mehr Milch im Jahr,
schließen die Agrarforscher um Peter Rowlinson von der Universität
in Newcastle aus einer Umfrage unter britischen Farmern. mehr ...
Quiz Mathematik
Wie viele dreieckige Flächen hat ein Ikosaeder? (Mako)