Die Verbraucherpreise in der Türkei sind im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10,61 Prozent gestiegen. Wie das türkische Statistikamt mitteilte, lag der Preisanstieg bei Alkoholika und Zigaretten mit 18,5 Prozent besonders hoch. Im Jahr 2010 hatte die türkische Inflation noch bei 4,9 Prozent gelegen. Die Opposition in Ankara machte die Politik der türkischen Zentralbank für die steigende Inflation verantwortlich. Die Währungshüter rechnen für dieses Jahr mit einer durchschnittlichen Inflation von nur fünf Prozent. mehr ...
Nur wenige Tage nach der Spanair-Pleite hat erneut eine europäische Fluggesellschaft ihren Betrieb eingestellt: Wegen drohender Insolvenz bleiben die Flugzeuge der staatlichen ungarischen Fluggesellschaft Malév seit dem Morgen Boden. Die Airline muss nach einer EU-Entscheidung Staatshilfen an die Regierung zurückzahlen. mehr ...
Auch in der Krise schreibt der französische Luxusgüter-Konzern LVMH Rekordzahlen. Der Reingewinnn lag im vergangenen Jahr bei mehr als drei Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilte. "2011 war erneut ein guter Jahrgang", erklärte LVMH-Chef Bernard Arnault. Der Umsatz belief sich auf 23,6 Milliarden Euro, ein Zuwachs um 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zugpferd war auch im vergangenen Jahr die Lederwaren-Marke Vuitton mit einem zweistelligen Wachstum. mehr ...
Die staatliche ungarische Fluggesellschaft Malev hat wegen drohender Zahlungsunfähigkeit ihren Betrieb eingestellt. Ab Freitagmorgen werde Malev nach 66 Jahren fast ununterbrochenen Betriebes nicht mehr starten, erklärte die staatliche Airline auf ihrer Website. Malev gehe das Geld aus, weil die Partner der Fluggesellschaft auf eine beschleunigte Bezahlung offener Rechnungen bestünden, erklärte Firmenchef Lóránt Limburger. Grund sei die Forderung der EU, staatliche Subventionen zurückzuzahlen. mehr ...
Der japanische Technologiekonzern Panasonic hat für sein im März zu Ende gehendes Geschäftsjahr vor einem Rekordverlust von 780 Milliarden Dollar (rund 7,8 Milliarden Euro) gewarnt. Als Gründe nannte das Unternehmen unter anderem sinkende Verkaufszahlen, die Auswirkungen des schweren Erdbebens in Japan vom vergangenen März sowie die Stärke des Yen. Panasonic hatte bereits vor einem hohen Verlust gewarnt, war jedoch lediglich von etwa 4,2 Milliarden Euro ausgegangen. mehr ...
Das Internetkaufhaus Amazon expandiert auf den Wachstumsmarkt Indien. Das US-Versandhaus hat dort seinen Internetauftritt junglee.com gestartet. Das Angebot umfasst zwölf Millionen Produkte in 25 verschiedenen Kategorien, darunter Bücher, Filme, Mobiltelefone, Kameras, Spielsachen und Kleidung. Die Website ermögliche es den indischen Konsumenten, aus einer breiten Produktpalette von örtlichen und globalen Anbietern auszuwählen, erklärte Amazon-Vize Amit Agarwal. mehr ...
US-Notenbankchef Ben Bernanke hat eine entschlossene Abwehr möglicher Folgen der Schuldenkrise in der Euro-Zone für die Wirtschaft in den USA angekündigt. Bei einer Kongressanhörung in Washington erklärte Bernanke, dass fortlaufend "Risiken" einer Belastung der US-Konjunktur durch eine "ungünstige" Entwicklung in Europa bestünden. mehr ...
Nach dem Veto der Europäischen Kommission haben die Deutsche Börse und der US-Konkurrent NYSE Euronext ihre Fusionspläne fallengelassen. Angesichts der Brüsseler Entscheidung hätten beiden Unternehmen eine Auflösung der Fusionsvereinbarung vom Februar 2011 unterzeichnet, erklärte die NYSE in New York. Damit verzichteten beide Unternehmen darauf, rechtlich gegen das Verbot durch die Kommission vorzugehen. mehr ...
Der britisch-niederländische Energieriese Royal Dutch Shell hat seinen Gewinn im Jahr 2011 um mehr als die Hälfte gesteigert. Unter dem Strich verdiente der Konzern im vergangenen Jahr 30,92 Milliarden Dollar (23,5 Milliarden Euro), wie Shell mitteilte. Das Unternehmen profitierte demnach vor allem von den gestiegenen Energiepreisen. Die Produktion sank allerdings leicht: Das Unternehmen förderte - in Öleinheiten umgerechnet - 3,215 Millionen Barrel, ein Minus von drei Prozent. mehr ...
Im Zuge eines drastischen Sparprogramms plant die angeschlagene US-Fluggesellschaft American Airlines massive Stellenstreichungen. In allen Bereichen müssten Kosten in Höhe von 20 Prozent eingespart werden, schrieb der Chef des Mutterkonzerns AMR, Tom Horton, in einem Brief an die Beschäftigten. Berichten zufolge stehen etwa 13.000 Jobs auf dem Spiel. mehr ...
"Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau herausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch noch etwas Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt. - Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist."Douglas Adams