Rösler plant angeblich zusätzliche Kopfpauschale von 29 Euro

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15.03.2010 Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) will angeblich für die gesetzliche Krankenversicherung 2011 eine zusätzliche Kopfpauschale von voraussichtlich 29 Euro im Monat einführen. Dieser einkommensunabhängige Festbetrag müsste von jedem Versicherten neben den Beiträgen gezahlt werden, berichtet die "Märkische Allgemeine". Zugleich solle aber der 2005 eingeführte Zusatzbeitrag der Arbeitnehmer in Höhe von 0,9 Prozent wieder entfallen. Abgesehen von der Kopfpauschale würden die verbleibenden, einkommensabhängigen Beiträge für die Krankenkassen dann wieder paritätisch von Arbeitgebern und Arbeitnehmern finanziert.Britische Klinik verlost menschliche Eizelle

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14.03.2010 Um das Geschäft anzukurbeln, verlost eine britische Kinderwunsch-Klinik eine menschliche Eizelle nach Wunsch. Unter allen Teilnehmerinnen an einem Seminar über Eizell-Spenderinnen und künstliche Befruchtungen in den USA werde eine Gewinnerin ermittelt, heißt es auf der Website der Klinik Bridge Centre. Diese bekomme kostenlos in den USA eine Eizelle eingesetzt, wobei die Gewinnerin selbst über Hautfarbe, soziales Milieu und Intelligenz der Spenderin entscheiden könne. Der Gewinn sei umgerechnet gut 14.000 Euro wert, sagte ein Kliniksprecher.Rösler kündigt "behutsame" Umstellung auf Kopfpauschale an

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14.03.2010 Die Kopfpauschale im Gesundheitswesen soll nach dem Willen von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) nur schrittweise eingeführt werden. Die Umstellung könne nur "behutsam" erfolgen, "niemand darf überfordert werden", schrieb der FDP-Politiker in einem Gastbeitrag für "Bild am Sonntag". Ziel sei es, den Wettbewerb stärker zu fördern, die Bedürfnisse der Patienten mehr in den Mittelpunkt zu rücken und das System effizienter zu machen. "Die Gesundheitsprämie kann hier einen wertvollen Beitrag leisten".Röslers Arzneimittel-Sparpläne stoßen weiter auf Kritik

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13.03.2010 Die Arzneimittel-Sparpläne von Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) stoßen weiter auf Kritik. Bayerns Gesundheitsminister Markus Söder (CSU) bewertete den Vorstoß als "zu zögerlich". Der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, begrüßte hingegen den Ansatz, bei den Arzneimitteln zu sparen.Helfer am Ground Zero in New York sollen entschädigt werden

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12.03.2010 Tausende Helfer am Ground Zero nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 sollen für gesundheitliche Probleme wegen der Aufräumarbeiten entschädigt werden. Wie der Versicherer WTC Captive mitteilte, könnten mehr als zehntausend Menschen, vor allem Feuerwehrleute, Polizisten und Bauarbeiter insgesamt 657 Millionen Dollar (rund 477 Millionen Euro) an Ausgleichszahlungen erhalten.Drei Jahre Haft für Ex-Chefarzt an Essener Uniklinik

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12.03.2010 Das Landgericht Essen hat einen früheren Chefarzt an der Essener Uniklinik zu drei Jahren Haft verurteilt. Der renommierte Transplantationschirurg Christoph B. habe sich der Bestechlichkeit, des Betrugs und der Steuerhinterziehung schuldig gemacht, befand die Strafkammer nach Gerichtsangaben. Unter anderem habe der heute 65-Jährige als beamteter Hochschulprofessor von schwer kranken Kassenpatienten eine Geldspende als Gegenleistung für die Behandlung durch ihn persönlich verlangt und erhalten.Britische Forscher kommen dem Gedankenlesen immer näher

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12.03.2010 Britischen Forschern ist nach eigenen Angaben ein entscheidender Schritt auf dem Weg zum Gedankenlesen gelungen. Nach Ergebnissen einer Studie des Londoner University College (UCL) stellten die Wissenschaftler bei der Untersuchung der Hirnaktivität mehrerer Menschen fest, an welches spezielle Erlebnis aus der Vergangenheit sie gerade dachten. Dazu wurden das sogenannte episodische und das autobiografische Gedächtnis beobachtet, das persönliche Erinnerungen speichert. Die Ergebnisse der Untersuchung erschienen in der Online-Ausgabe des US-Fachmagazins "Current Biology".Kritik an Röslers Sparplänen aus der FDP und von den Kassen

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11.03.2010 Die Arzneimittel-Sparpläne von Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) werden in den eigenen Reihen als zu weitgehend kritisiert, während die Krankenkassen sie für unzureichend halten. Bedenken kamen vor allem von FDP-Landesministern, die freiwillige Regelungen statt Zwangsrabatten forderten. Die AOK rechnet unterdessen damit, dass zwei bis drei Jahre vergehen, bevor bei Arzneimitteln nennenswerte Einsparungen erzielt werden.Prozess gegen Arzt um tödliche Therapie in Berlin begonnen

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11.03.2010 Vor dem Berliner Landgericht muss sich ein Arzt verantworten, der bei einer Therapiesitzung illegale Drogen verabreicht und damit den Tod zweier Patienten verursacht haben soll. "Ich bin für den Tod von zwei Menschen verantwortlich. Ich fühle große Schuld", räumte der 51-jährigen Angeklagte Garri R. Gerichtsangaben zufolge am ersten Verhandlungstag ein. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchten Mord, Körperverletzung mit Todesfolge und gefährliche Körperverletzung vor.Eltern vererben offenbar weniger Genmutationen als gedacht

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11.03.2010 Eltern vererben einer neuen US-Studie zufolge deutlich weniger Genmutationen an ihre Kinder als bislang angenommen. Für ihre Untersuchung, die vom Fachmagazin "Science" veröffentlicht wurde, entschlüsselten Forscher der University of Utah erstmals die Gensequenzen eines Elternpaars und ihrer Kinder. Die Auswertung führte die Forscher zu dem Schluss, dass jedes Elternteil etwa 30 Mutationen an die Kinder weitergibt - insgesamt also 60. In bisherigen Untersuchung war von 75 vererbten Mutationen pro Elternteil ausgegangen worden.