Selbstmordattentäter in Pakistan töten mehr als 50 Menschen

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Bei zwei Selbstmordanschlägen auf religiöse Minderheiten in Pakistan sind erneut dutzende Menschen getötet worden. In der Stadt Quetta riss ein Attentäter bei einem Anschlag auf schiitische Gläubige mindestens 53 Menschen in den Tod, wie die Polizei mitteilte. Im nordwestlichen Mardan wurde bei einem Selbstmordanschlag auf eine Moschee der Ahmadi-Sekte neben dem Attentäter ein weiterer Mensch getötet. mehrGespräche zu Regierungsbildung in Belgien geplatzt

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Die Verhandlungen zur Bildung einer Regierung in Belgien sind rund zwölf Wochen nach der Parlamentswahl gescheitert. Der von den französischsprachigen Sozialisten (PS) vorgelegte Kompromissvorschlag sei nicht annehmbar gewesen, teilte die flämische Partei NVA in Brüssel mit. Damit verschärft sich die vom Sprachenstreit geprägte politische Führungskrise mitten während der belgischen EU-Ratspräsidentschaft weiter. mehrBundesumweltminister fordert stärkeren Artenvielfaltschutz

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Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hat mehr Engagement zur Bewahrung der Artenvielfalt gefordert. Bei einem internationalen Ministertreffen zur biologischen Vielfalt in Genf betonte Röttgen, Bereitschaft zum Handeln "auf höchster politischer Ebene" sei notwendig, um die "notwendige Trendwende zur Bekämpfung des weltweiten Biodiversitätsverlustes zu schaffen". Die Schweiz hatte zu der informellen Ministerkonferenz der UN-Biodiversitätskonvention (CBD) eingeladen. Deutschland hat derzeit die CBD-Präsidentschaft inne. mehrMenschenrechtler fordern mehr Hilfe für Kundus-Opfer

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Zum Jahrestag des Luftangriffs von Kundus hat die Afghanische Unabhängige Menschenrechtskommission (AIHRC) Deutschland aufgefordert, den Betroffenen über die bisherigen Zahlungen hinaus zu helfen. "Die deutschen Kräfte in Kundus und andere Hilfsorganisationen sollten sie weiter unterstützen", sagte der AIHRC-Leiter in Kundus, Hajatullah Amiri. Bei dem Angriff waren bis zu 142 Menschen getötet worden, unter ihnen auch Zivilisten. mehrRegierung gerät vor Atom-Gipfel zunehmend in die Kritik

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Die Energiepolitik der Bundesregierung ist vor dem Gipfeltreffen der Koalition am Sonntag zunehmend in die Kritik geraten. Die Grünen warnten die Koalition wegen der möglichen Umgehung des Bundesrates bei der Laufzeitverlängerung vor einem Verfassungsbruch. Die SPD verlangte wegen der Differenzen innerhalb der Koalition sogar eine Absage des Treffens im Kanzleramt. mehrIranischer Oppositionspolitiker an Auftritt gehindert

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Regierungstreue Milizen und Revolutionsgarden haben den iranischen Oppositionspolitiker Mehdi Karubi daran gehindert, bei einer staatlich organisierten Kundgebung aufzutreten. Dutzende Motorradfahrer hätten die Gegend um das Haus des ehemaligen Parlamentspräsidenten abgeriegelt, berichtete Karubis Website Sahamnews. Augenzeugen zufolge wurde die Blockade erst Stunden später gelockert. mehrDeutschland und Polen wollen Zusammenarbeit intensivieren

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Deutschland und Polen wollen ihre Zusammenarbeit intensivieren: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) teilte nach einem Gespräch mit dem neuen polnischen Präsidenten Bronislaw Komorowski in Berlin mit, sie begrüße Komorowskis Vorschlag zu einer Verstärkung des Weimarer Dreiecks, in dem die beiden Staaten mit Frankreich zusammenarbeiten. Es bestehe eine gute Chance, die "ohnehin erfreulichen" Beziehungen noch weiter zu vertiefen, erklärte Regierungssprecher Steffen Seibert. Thema des Gesprächs waren demnach auch eine Stärkung der Beziehungen der EU zur Ukraine und zu Russland. mehrStreit um Sarrazin führt zu neuer Integrationsdebatte

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Der Streit um die umstrittenen Thesen von Thilo Sarrazin hat eine neue Integrationsdebatte ausgelöst. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte der türkischen Zeitung "Hürriyet", Integration sei eines der wichtigsten Themen unserer Zeit. Nach einem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" soll noch in diesem Jahr der erste Integrationsgipfel unter Federführung der schwarz-gelben Bundesregierung stattfinden. mehrNeue Synagoge in Mainz eingeweiht

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Im Beisein von Bundespräsident Christian Wulff ist in Mainz eine neue Synagoge feierlich eingeweiht worden. Sie wurde an der Stelle errichtet, an die frühere Hauptsynagoge stand, die in der Reichspogromnacht im November 1938 niedergebrannt worden war. Wulff sprach bei der Feier von einem "Zeichen der Hoffnung", mit dem Mainz an die bedeutende Tradition seines jüdischen Lebens anknüpfe. Die rheinland-pfälzische Hauptstadt hat eine der ältesten jüdischen Gemeinden Deutschlands. mehrProzess zur Telekom-Spitzelaffäre beginnt

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Zur Spitzelaffäre bei der Deutschen Telekom beginnt heute der Prozess gegen ehemalige Manager und Mitarbeiter des Konzerns. In dem Verfahren vor dem Landgericht Bonn müssen sich der frühere Leiter der Konzernsicherheit, ein weiterer Mitarbeiter der Abteilung, ein Mitarbeiter der damaligen T-Mobile sowie der Chef einer Berliner EDV-Firma verantworten. mehr