Städte- und Gemeindebund warnt vor Ausweitung von Ein-Euro-Jobs
Der Städte- und Gemeindebund hat vor einer Ausweitung gemeinnütziger Arbeiten für Hartz-IV-Empfänger gewarnt. Auf Druck der Politik hätten Kommunen und Wohlfahrtsverbände bereits 360.000 Ein-Euro-Jobs geschaffen, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg am Mittwoch im Deutschlandfunk. Es bestehe die Gefahr, dass reguläre Stellen damit verdrängt würden. Wichtiger sei es, Angebote auf dem ersten Arbeitsmarkt auch für Geringqualifizierte anzubieten. mehr Zeitarbeitsbranche erhält neuen Mindestlohntarifvertrag

© Torsten Silz
Nach langen Verhandlungen haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaften der Zeitarbeitsbranche auf einen neuen Mindestlohntarifvertrag verständigt, der zumindest für einen Teil der Unternehmen gilt. Der Abschluss tritt am 1. Juli 2010 in Kraft und sieht vor, dass die Löhne in der niedrigsten Entgeltklasse bis zum 1. November 2012 stufenweise bis auf 8,19 Euro pro Stunde in West- sowie 7,50 Euro pro Stunde in Ostdeutschland steigen. Er beinhaltet zudem Regeln, die firmeninternen Missbrauch von Kurzarbeit zum Abbau von Stammbelegschaften verhinderten. mehrAus für Opel-Werk Antwerpen offenbar noch nicht endgültig

© Georges Gobet
Die geplante Schließung des Opel-Werks im belgischen Antwerpen ist offenbar noch nicht endgültig. Die Firmenleitung spreche mit Arbeitnehmervertretern über eine mögliche Zukunft des Standortes, sagte ein Opel-Sprecher. Der Frankfurter IG-Metall-Bezirkschef und Opel-Aufsichtsrat Armin Schild signalisierte wieder Verhandlungsbereitschaft über einen Sanierungsbeitrag der Belegschaft. mehrZeitarbeitsbranche erhält neuen Mindestlohntarifvertrag
Nach langen Verhandlungen haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaften der Zeitarbeitsbranche auf einen neuen Mindestlohntarifvertrag verständigt, der zumindest für einen Teil der Unternehmen gilt. Der Abschluss trete am 1. Juli 2010 in Kraft und sehe vor, dass die Löhne in der niedrigsten Entgeltklasse bis zum 1. November 2012 stufenweise bis auf 8,19 Euro pro Stunde in West- sowie 7,50 Euro pro Stunde in Ostdeutschland steigen, teilten die Tarifgemeinschaft Zeitarbeit im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und der Bundesverband Zeitarbeit-Personal-Dienstleistungen (BZA) am Dienstag in Berlin mit. Er beinhalte zudem Regeln, die firmeninternen Missbrauch von Kurzarbeit zum Abbau von Stammbelegschaften verhinderten. mehr Für Gebäudereiniger gilt wieder ein Mindestlohn
Für mehr als 800.000 Gebäudereiniger in Deutschland gilt ab Mittwoch wieder ein Mindestlohn. Nach der Veröffentlichung im Bundesanzeiger tritt die entsprechende Verordnung nun in Kraft, wie Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) und die IG Bau am Dienstag mitteilten. Die Gebäudereiniger bekommen demnach für die Innenreinigung 8,40 Euro pro Stunde im Westen und 6,83 im Osten. Der Mindestlohn für Glas- und Fassadenreiniger beträgt 11,13 Euro im Westen und 8,66 im Osten. Alle Sätze werden zum 1. Januar weiter angehoben. mehr Aus für Opel-Werk Antwerpen offenbar noch nicht endgültig
Die geplante Schließung des Opel-Werks im belgischen Antwerpen ist offenbar noch nicht endgültig. Die Firmenleitung spreche mit Arbeitnehmervertretern über eine mögliche Zukunft des Standortes, sagte ein Opel-Sprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Der "Idee" zufolge würde ein Investor gesucht, der das Werk übernähme, Opel könnte einen Minderheitsanteil behalten. Produziert würde der Astra Twin Top, zusätzlich könnten Aufträge anderer Autohersteller gesucht werden. mehr Entlassene Karmann-Mitarbeiter bekommen Hilfe aus Brüssel

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Die fast 1800 entlassenen Mitarbeiter des deutschen Automobilzulieferers Karmann bekommen Hilfe aus Brüssel. Das Europaparlament bewilligte ihnen knapp 6,2 Millionen Euro aus dem EU-Globalisierungsfonds, die vor allem für das Transfer-Kurzarbeitergeld und Umschulungen verwendet werden sollen. "Das ist ein gutes Signal für die entlassenen Karmann-Mitarbeiter in Osnabrück und Rheine", sagte der Berichterstatter, der CDU-Abgeordnete Reimer Böge. mehrEntlassene Karmann-Mitarbeiter bekommen Hilfe aus Brüssel
Die fast 1800 entlassenen Mitarbeiter des deutschen Automobilzulieferers Karmann bekommen Hilfe aus Brüssel. Das Europaparlament bewilligte ihnen am Dienstag knapp 6,2 Millionen Euro aus dem EU-Globalisierungsfonds, die vor allem für das Transfer-Kurzarbeitergeld und Umschulungen verwendet werden sollen. "Das ist ein gutes Signal für die entlassenen Karmann-Mitarbeiter in Osnabrück und Rheine", sagte der Berichterstatter, der CDU-Abgeordnete Reimer Böge. mehr Arbeitsagentur sieht Krafts Vorschlag skeptisch
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) betrachtet den Vorschlag von SPD-Vize Hannelore Kraft zur gemeinnützigen Tätigkeit von Langzeitarbeitslosen mit Skepsis. "Wir organisieren bereits heute in erheblichem Umfang gemeinnützige Jobs für Langzeitarbeitslose, denkt man an die Ein-Euro-Jobs", sagte BA-Vorstand Heinrich Alt dem "Hamburger Abendblatt" vom Dienstag. Ziel der BA sei es, möglichst viele Arbeitslose wieder an den regulären Arbeitsmarkt heranzuführen und ihre Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern. mehr Frauen arbeiten noch immer häufiger in Teilzeit als Männer

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Obwohl immer mehr Frauen in Deutschland berufstätig sind, ist ihr Anteil an den Vollzeitbeschäftigten nahezu unverändert. Fünfmal so viele Frauen wie Männer arbeiteten vergangenes Jahr in Teilzeit, geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor. Vier von zehn Frauen können von ihrer Arbeit leben, teilte das Statistische Bundesamt zum Weltfrauentag mit. mehr